Richtiger Umgang mit Toner

In unserem modernen Zeitalter haben die wenigsten Menschen Zeit und Muse, sich bei jedem Gerät, das sie täglich benutzen, zu fragen, wie es überhaupt funktioniert. Nehmen wir z. B. mal den Drucker, der alles druckt ohne zu fragen und sich nur meldet, wenn das Papier klemmt oder alle ist, oder der Toner zur Neige geht. Was ist eigentlich Toner? Er besteht zum großen Teil aus Kunstharz in Form von  sehr sehr kleinen Staubkörnchen, die sich wie eine Flüssigkeit verhalten. Mit Hilfe des Entwicklers und Hitze wird  er dann innerhalb des Druckers oder Kopierers auf Papier und auch andere Materialien (wie Folie) festgeschmolzen.

Für die meisten Bürogeräte wird der Toner als Einkomponetentoner in einer Kartusche angeboten. Das heißt, dass sich innerhalb einer Kartusche sowohl der Toner als Farbstoff als auch der Entwickler befinden. Dadurch sind diese Einkomponeten-Kartuschen zwar etwas teuerer als in Zwei-Komponenten-Ausführung, lassen sich aber um vieles vereinfacher handhaben beim Wechseln der Kartusche.

Dennoch lässt es sich oft nicht vermeiden, dass sich der Rest des feinen Tonerstaubs (1 Tonerteilchen hat die Größe von durchschnittlich 15 µm) beim Herausnehmen der leeren Kartusche in den Drucker, auf den Schreibtisch, Ihre Hände oder gar auf die Bekleidung verteilt.

Mit einem weichen Pinsel oder Bürste lässt sich der Toner von Textilien abtupfen. Mit einem feuchten Tuch kann man nur glatte Flächen wie Glas oder Kunststoff von Toner reinigen. Falls durch unsachgemäße Handhabung größere Mengen Toner ausgetreten sind, kann evtl. noch der Staubsauger helfen, wobei allerdings die kleinen Tonerteilchen von herkömmlichen Filtern nicht zurückgehalten werden können.

 

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